Stiftungen

Talent und Zukunft: Die IBSA Foundation für wissenschaftliche Forschung ehrt in Barcelona die Gewinner der Stipendien 2025

Den Forschern von morgen konkrete Unterstützung bieten. Das ist das Ziel der IBSA Foundation Fellowship, Stipendien in Höhe von jeweils 32.000 Euro, die an sechs Forscherinnen und Forscher im Alter von unter 40 Jahren aus Universitäten und Forschungszentren weltweit vergeben werden und dies bereits zum 13. Mal.

Die Stipendien decken fünf wissenschaftliche Bereiche ab, die häufig nur unzureichend finanziert sind: Dermatologie, Endokrinologie, Fruchtbarkeit/Urologie, Schmerzmedizin/Orthopädie/Rheumatologie und gesundes Altern/regenerative Medizin.

Seit 2025 wird zudem der IBSA Foundation Research Equity Prize verliehen, eine mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung für das beste wissenschaftliche Projekt, das an einem Forschungsinstitut mit Sitz in einem Entwicklungsland entwickelt wurde.

DIE PREISVERLEIHUNG

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Die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs 2025 wurden im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „IBSA Foundation Fellowship: Empowering Young Talent, Inspiring Tomorrow’s Science“ ausgezeichnet, die in Barcelona an der Royal Academy of Medicine de Cataluna stattfand

Die Wahl fiel nicht zufällig auf Barcelona, sondern als Hommage an den historischen, beständigen und qualitativ hochwertigen Beitrag, den Spanien und seine Forschenden seit jeher zu diesem Programm beigetragen haben. In den letzten Jahren machten die spanischen Bewerber zwischen 9 % und 20 % aller eingegangenen Bewerbungen aus, ein Engagement, das sich auch in konkreten Ergebnissen niederschlägt: Tatsächlich stellen spanische Forschende fast 12,5 % aller Preisträger in der Geschichte des Programms.

DIE GEWINNER DER AUSGABE 2025

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In einer Ausgabe, die hinsichtlich der Anzahl der Projekte und der internationalen Beteiligung alle bisherigen Rekorde gebrochen hat, haben folgende Forscherinnen und Forscher das Forschungsstipendium erhalten:

  • Matthew Hunt, Karolinska Institutet, Solna (Schweden) – Fachgebiet: Dermatologie
  • Patricia Rada, Konsortium für biomedizinische Netzwerkforschung (CIBER), Institut für biomedizinische Forschung Sols Morreale, Madrid (Spanien) – Fachgebiet: Endokrinologie
  • Victoria Deneke, Institut für Molekulare Pathologie (IMP) Wien (Österreich) – Fachgebiet: Fertilität/Urologie
  • Young Jun Kim, Universität Bern (Schweiz) – Fachgebiet: Schmerzmedizin/Orthopädie/Rheumatologie
  • Indranil Singh, Broad Institute of MIT and Harvard, Cambridge (USA) – Therapiebereich: Gesundes Altern/regenerative Medizin
  • Silvia Sideri, Universität La Sapienza in Rom (Italien) – Fachgebiet: Gesundes Altern/regenerative Medizin

Der IBSA Foundation Research Equity Prize wurde an Hernán Andrés Morales-Navarrete von der Universidad de Las Américas in Quito (Ecuador) verliehen.

DIE SCHWEIZ UNTER DEN HAUPTAKTEUREN DER AUSGABE 2025

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Zu den sechs Preisträgern der diesjährigen Ausgabe gehört auch ein in der Schweiz tätiger Forscher: Dr. Young Jun Kim von der Abteilung für biomedizinische Forschung der Universität Bern. Das im Bereich der Rheumatologie ausgezeichnete Projekt trägt den Titel „Dissecting Pathogenic Immune-Stromal Crosstalk in Sjögren’s Disease through Single-Cell Multiome Profiling“.

Dr. Kims Forschung konzentriert sich auf das Sjögren-Syndrom, eine systemische Autoimmunerkrankung, die durch eine chronische Entzündung der Speicheldrüsen gekennzeichnet ist. Durch eine eingehende Analyse der zellulären und molekularen Wechselwirkungen, die an der Erkrankung beteiligt sind, zielt die Studie darauf ab, neue potenzielle therapeutische Ansatzpunkte zu identifizieren und zur Entwicklung von Therapien beizutragen, die den Krankheitsverlauf beeinflussen können.

EINE MISSION FÜR DIE ZUKUNFT DER WISSENSCHAFT

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Die Förderung der Aus- und Weiterbildung junger Forschender ist eines der zentralen Elemente des Engagements der IBSA Foundation. „Seit 2013 haben wir über 1,8 Millionen Euro in die Förderung von 65 Projekten investiert“, erklärte Silvia Misiti, Direktorin der IBSA Foundation für wissenschaftliche Forschung. „Wir finanzieren nicht nur einzelne Karrieren, sondern investieren in die gemeinsame Zukunft des Wissens und in das Wohlergehen der Menschen – ein Engagement, das sich auch in unserem neuen Research Equity Prize widerspiegelt, der darauf ausgerichtet ist, die Forschung in Entwicklungsländern zu unterstützen.“

Ein Gedanke, den auch Alessandro Ruggiero, Generalsekretär der IBSA Group, bekräftigt: „Als Pharmaunternehmen setzen wir auf Innovation, wissen aber sehr wohl, dass echte Durchbrüche nicht von heute auf morgen geschehen. Wir glauben, dass es nur so möglich ist, den Weg der Forschung zu ebnen, der zu den Anwendungen und Therapien der Zukunft führen wird, indem wir jungen, brillanten Talenten die Möglichkeit geben, sich der Grundlagenforschung zu widmen”.

Durch die unterirdische Güterdurchfahrt trägt der Tunnel zur Entlastung des Strassenverkehrs auf einer der meistbefahrenen Kantonsstrassen des Kantons Tessin bei und fördert eine sichere und effizientere Mobilität. Diese Lösung ermöglicht es, mit durchschnittlich 350 transportierten Paletten pro Tag die CO2-Emissionen im Zusammenhang mit dem Gütertransport und dem Strassenverkehr in den umliegenden Gebieten zu reduzieren. Jede Palette wird durch einen eindeutigen Barcode identifiziert, der unterwegs automatisch gelesen und in die Verwaltungssoftware integriert wird, um eine Rückverfolgbarkeit in Echtzeit und eine Optimierung der Flüsse zu ermöglichen.

Der Bau des Tunnels war eine komplexe, etwa zwei Jahre dauernde Arbeit, die ein interdisziplinäres Engagement und die Kombination unterschiedlicher Fähigkeiten sowie hochmoderner technologischer Lösungen erforderte, nicht nur aus logistischer Sicht, sondern auch in Sachen Mechatronik, Automatisierung und Management.

DIE TRENDS EINER REKORDVERDÄCHTIGEN AUSGABE

Die IBSA Foundation Fellowship haben in diesem Jahr mit 398 Bewerbungen aus 64 Ländern einen neuen Meilenstein erreicht, der das Wachstum eines Projekts widerspiegelt, das auf die Verbindung von jungen Menschen und Forschung setzt. 

Die Ausgabe 2025 zeichnet sich nicht nur durch die Zahlen aus, sondern auch durch bedeutende Trends. Besonders hervorzuheben ist das Wachstum in der Kategorie „Gesundes Altern/regenerative Medizin“, die erst 2022 eingeführt wurde und in diesem Jahr 136 Beiträge (mehr als ein Drittel der Gesamtzahl) verzeichnen konnte, was sie als einen Bereich von vorrangigem Interesse für die wissenschaftliche Forschung bestätigt.

Ebenso beachtlich ist die Zahl zur Beteiligung von Frauen: Fast 60 % der Bewerbungen wurden von Forscherinnen eingereicht. Dieser Prozentsatz zeugt von der wachsenden Rolle der Frauen in den MINT-Fächern und steht im Einklang mit dem Engagement der Stiftung für die Förderung eines zunehmend inklusiven Forschungsumfelds.

FORSCHUNG IM VORSPRUNG: 7 STIPENDIEN FÜR 2026

Aufgrund des Erfolgs dieser Ausgabe blickt die IBSA Foundation in die Zukunft und kündigt die Ausschreibung des Fellowships für das Jahr 2026 an. Für die nächste Ausgabe verstärkt die Stiftung ihr Engagement und erhöht die Zahl der Stipendien auf sieben, wobei jedes Stipendium mit 32.000 € dotiert ist. 

Forscherinnen und Forscher im Alter von unter 40 Jahren haben bis zum 31. Januar 2027 Zeit, ihre Projekte über die dafür vorgesehene Plattform einzureichen und eine konkrete Chance zu nutzen, ihre Ideen in den Fortschritt von morgen zu verwandeln.