Therapiegebiete

Wenn das Format den Unterschied macht:
Die Technologie, mit der die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln vereinfacht wird

Wenn von Innovation im Gesundheitswesen die Rede ist, denkt man häufig an die Entwicklung neuer Moleküle oder neuartiger Wirkstoffe. In der Praxis kann jedoch auch die Art und Weise, wie ein Nährstoff eingenommen wird, einen entscheidenden Unterschied machen. Es gibt nämlich einen ebenso wichtigen Bereich der Forschung für das Wohlbefinden der Menschen: die Entwicklung von Darreichungsformen, die die Einnahme vereinfachen – und damit den Fokus vom „Was“ auf das „Wie“ verlagern.

Für viele Menschen kann die tägliche Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln kleine praktische Hürden mit sich bringen, wie das Fehlen von Wasser oder Schwierigkeiten beim Schlucken grosser Tabletten.

Genau aus diesen Bedürfnissen heraus entsteht der Ansatz von IBSA, der von der Philosophie der Caring Innovation inspiriert ist und die Wissenschaft in den Dienst des Menschen stellt. In dieser Vision passt sich technologische Innovation dem Alltag an: Sie macht die Einnahme einfacher, praktischer und natürlicher, um so eine kontinuierliche Ergänzung zu fördern.

DIE ROLLE DER KONTINUITÄT BEI DER EINNAHME

Die Wirksamkeit einer Nahrungsergänzung hängt auch von der Regelmässigkeit ab, mit der sie über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen wird. In der Wissenschaft wird dieses Konzept als Therapietreue (oder Compliance) bezeichnet – ein fundamentales Element, um die gewünschten Resultate zu erzielen.

Die wissenschaftliche Literatur zeigt, dass unpraktische Formate, Schluckbeschwerden (Dysphagie) sowie die Notwendigkeit, das Produkt unterwegs einzunehmen, zu den Hauptbarrieren für eine kontinuierliche Anwendung gehören. Dies führt häufig zu Unregelmässigkeiten oder zum Abbruch der Einnahme.

Aus diesem Grund bedeutet die Entwicklung technischer Lösungen, die auf Vereinfachung des Einnahmevorgangs abzielen, einen Beitrag zum Abbau physischer und psychologischer Hürden zu leisten und somit die Kontinuität der Anwendung zu unterstützen.

FilmTec®-TECHNOLOGIE: EIN TECHNOLOGISCHER ANSATZ IM DIENST DES MENSCHEN

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IBSA konzentriert einen Teil seiner Forschung und Entwicklung auf die galenische Forschung und hat so die IBSA FilmTec®-Technologie entwickelt, um das Einnahmeerlebnis von oralen Darreichungsformen neu zu definieren.

Das Herzstück dieser Innovation ist der Schmelzfilm (orodispersibler Film – ODF): ein ultradünner, flexibler Film, der den Nährstoff in einer präzisen Dosierung enthält. Bei Kontakt mit Speichel löst sich die Struktur im Mund innerhalb weniger Sekunden rasch auf und ermöglicht die Einnahme ganz ohne Wasser.

Dieses Format bietet einen klaren Vorteil für Personen mit Schwierigkeiten beim Schlucken herkömmlicher Tabletten und erlaubt eine unkomplizierte Einnahme unterwegs. Es zeigt eindrucksvoll, wie sich technologische Forschung in Lösungen übersetzen lässt, die sich mühelos in den Alltag integrieren lassen.

Rinaldo Rossi, Sr. Medical Affairs Manager bei IBSA Switzerland, erklärt: „Die neue FilmTec®-Technologie stellt eine echte Innovation dar, die die Möglichkeiten der oralen Einnahme erweitert. Dadurch, dass sich der Film vollständig im Mund auflöst, wird eine Resorption des Stoffs im Magen-Darm-Trakt ermöglicht. Zudem kann der Schmelzfilm die Aufnahme über die Mundschleimhaut begünstigen. Die Schleimhäute von Mund und Zunge sind von einer feinen Epithelschicht bedeckt, sehr gut durchblutet und somit ideal für eine direkte Resorption geeignet. Fettlösliche Substanzen mit einem geringen Molekulargewicht wären interessante Kandidaten für die Entwicklung als oraler Schmelzfilm mit Perspektive auf eine bukkale Aufnahme. Über dieses Potenzial hinaus stellt der orale Schmelzfilm eine wertvolle Darreichungsalternative für zahlreiche Wirkstoffe dar. Er eignet sich besonders für Personen mit Schluckbeschwerden (Dysphagie), für Menschen mit geringer Akzeptanz traditioneller fester Darreichungsformen oder für Patienten, die aufgrund ihres Alters oder klinischen Zustands Schwierigkeiten haben, Tabletten oder Kapseln einzunehmen.“

EIN KONKRETES BEISPIEL: DIE EISENERGÄNZUNG

Die Nützlichkeit dieses Ansatzes wird besonders deutlich, wenn er auf essenzielle Nährstoffe angewendet wird, die traditionell schwer einzunehmen oder verträglich sind – wie im Fall von Eisen.
Eine Eisenergänzung wird häufig als unangenehm empfunden: Gründe hierfür sind Schluckbeschwerden, ein anhaltender metallischer Nachgeschmack sowie eine eingeschränkte magenseitige Verträglichkeit – Faktoren, die oft zum Abbruch der Einnahme führen.

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Die Anwendung der IBSA FilmTec®-Technologie – wie bei Ferro IBSA – zeigt, wie die galenische Forschung dazu beitragen kann, diese Einschränkungen zu überwinden. Das Eisen ist in einem Schmelzfilm enthalten, der sich schnell auf der Zunge auflöst, ganz ohne Wasser. Dies eliminiert den metallischen Geschmack und trägt zu einer besseren Magenverträglichkeit bei. Ein konkretes Beispiel dafür, wie sich pharmazeutische Technologie in eine praktische Lösung für das tägliche Leben verwandeln lässt.

WISSENSCHAFT IN EINE TÄGLICHE GESTE ÜBERSETZEN

Spitzenforschung bemisst sich für IBSA nicht allein an der Qualität der Moleküle, sondern an der Fähigkeit, wissenschaftliche Innovation in Lösungen zu übersetzen, die nah an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen sind.

Die kontinuierliche Investition in die Entwicklung innovativer Technologien unterstreicht den Anspruch der Gruppe, eine Versorgungsphilosophie zu verfolgen, in der wissenschaftliche Präzision und der Fokus auf die Anwendungserfahrung zusammenfliessen – mit dem Ziel, jeden Schritt für die eigene Gesundheit einfacher, natürlicher und mühelos in den Alltag integrierbar zu machen.