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Let’s Talk About F: Den Dialog über Fruchtbarkeit und Familienplanung mitten in die Gesellschaft tragen

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Familienplanung und reproduktive Gesundheit sind zentrale Meilensteine im Lebensweg vieler Menschen – und dennoch ist es nach wie vor oft ein Tabuthema, über das nicht offen gesprochen wird. Um Mythen abzubauen, Wissenslücken zu schliessen und eine Kultur des frühzeitigen Bewusstseins zu fördern, tourt das Projekt „Let’s Talk About F“ / Fertility Bus“ im Jahr 2026 durch die Schweiz: Eine Aufklärungsreise im Zeichen des offenen Dialogs über Elternschaft und Mutterschaft, bei der sich IBSA Switzerland an vorderster Front dafür engagiert, wissenschaftliche Erkenntnisse klar und zugänglich zu vermitteln.

Die Initiative wurde ins Leben gerufen, um das Thema Fruchtbarkeit aus dem medizinischen Fachumfeld direkt auf die öffentlichen Plätze der Schweiz zu bringen. Sie richtet sich insbesondere an die Altersgruppe der 20- bis 40-Jährigen. Ziel ist es, eine offene Reflexion über die reproduktive Gesundheit anzuregen und den Menschen das nötige Wissen an die Hand zu geben, um Entscheidungen für ihre Zukunft bewusster und informierter zu treffen.

VORBEUGEN HEISST FREIHEIT – WARUM WIR HEUTE DARÜBER SPRECHEN SOLLTEN: DER WERT RECHTZEITIGER INFORMATION

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Eine Familie zu gründen, ist heute ein komplexer Prozess, der von sich ständig verändernden persönlichen und gesellschaftlichen Dynamiken beeinflusst wird. Zu oft beginnt die Auseinandersetzung mit der eigenen Fruchtbarkeit jedoch erst dann, wenn konkrete Schwierigkeiten oder ein biologischer Zeitdruck entstehen.

Sich frühzeitig mit der reproduktiven Gesundheit zu befassen bedeutet, bewusstere Entscheidungen treffen zu können und den eigenen Lebensweg mit mehr Gelassenheit zu beschreiten. Dass hier klare Aufklärung notwendig ist, bestätigt auch die Studie „Parenthood in Switzerland – A Report on (In)fertility and Childlessness“, die von IBSA Foundation für wissenschaftliche Forschung in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich durchgeführt wurde. Die Studie verdeutlicht, dass Elternschaft heute als eine wohlüberlegte Entscheidung wahrgenommen wird, die jedoch häufig durch wirtschaftliche oder berufliche Unsicherheiten gebremst wird.

Zudem zeigen die Ergebnisse, dass in der Schweiz etwa jede fünfte Person von Unfruchtbarkeit betroffen ist – das Thema psychologisch jedoch nach wie vor ein unterschätztes Tabu darstellt. Rund 57 % der Gen Z und der Millennials in der Schweiz geben an, nur wenig über die biologischen und Lebensstilfaktoren zu wissen, die die Fruchtbarkeit beeinflussen. Darüber hinaus glaubt ein Drittel der Bevölkerung fälschlicherweise, dass die weibliche Fruchtbarkeit erst ab dem 40. Lebensjahr deutlich abnimmt – obwohl die Eizellreserve und die Eizellqualität in Wirklichkeit schon viel früher Schritt für Schritt sinken.

Hinzu kommt ein nach wie vor begrenztes Wissen über den Einfluss des Lebensstils sowie über die späte Diagnose bestimmter Erkrankungen des Fortpflanzungssystems bei Frauen wie auch bei Männern.
Diese Wissenslücke durch zugängliche, wissenschaftlich fundierte Informationen zu schliessen, ist der erste Schritt, um allen Menschen eine Orientierung ohne Angst oder biologischen Druck zu ermöglichen.

EIN MOBILES FORMAT, DAS DISTANZEN ABBAUT

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Das Projekt basiert auf einem einfachen Prinzip: wissenschaftlich gesicherte, verständlich aufbereitete Inhalte dorthin zu bringen, wo sich die Menschen im Alltag aufhalten – und so die Distanz zwischen dem Thema Fruchtbarkeit und dem Alltagsleben zu verringern. Mithilfe eines speziell ausgestatteten Busses steuert die Initiative belebte Plätze und Orte an und verwandelt diese vorübergehend in offene Dialogräume für die Bevölkerung.

Die Tour umfasst fünf Stationen im Laufe des Jahres 2026: Der Auftakt fand am vergangenen 24. Juni in Baden statt, in den kommenden Monaten wird der Bus in weiteren Städten des Landes Halt machen. Bei jedem Termin können sich Besucherinnen und Besucher direkt mit Fachleuten austauschen und Informationsmaterialien zu den Hauptthemen der reproduktiven Gesundheit konsultieren – von der weiblichen und männlichen Fruchtbarkeit über die Reproduktionsmedizin bis hin zur Vereinbarkeit von Familienplanung und Karriere.

Das Format ist informell, niedrigschwellig und darauf ausgerichtet, Fragen und Austausch ohne jegliches Urteil zu fördern. Wichtig ist dabei: Der Fertility Bus ersetzt weder einen Arztbesuch noch eine individuelle medizinische Beratung – es handelt sich um eine reine Aufklärungs- und Sensibilisierungsinitiative, die allen Interessierten offensteht.

DAS ENGAGEMENT VON IBSA FÜR EINE VERANTWORTUNGSVOLLE AUFKLÄRUNG

Die reproduktive Gesundheit gehört seit langem zu den Kernbereichen, in die IBSA kontinuierlich investiert – nicht nur durch wissenschaftliche Forschung, sondern auch durch Aufklärungs- und Sensibilisierungsinitiativen für die Öffentlichkeit. Die Unterstützung des Fertility Bus ist für das Unternehmen ein konkreter Beitrag zur Verbreitung einer besseren Informationskultur. So wird wissenschaftliche Aufklärung nah an die Menschen gebracht und das Recht jeder Einzelnen und jedes Einzelnen gestärkt, bewusste Entscheidungen zu treffen.

Tabus abzubauen bedeutet auch, eine solide Brücke zwischen der Bevölkerung und der wissenschaftlichen Fachwelt zu schlagen – und klare Antworten auf Fragen zu geben, die sonst oft nur im Internet gesucht werden.

Frühzeitiges Bewusstsein ist das beste Mittel zur Prävention und für die Entscheidungsfreiheit, das wir den jungen Generationen an die Hand geben können“, erklärt Alfonso Martinisi, Product Manager bei IBSA Switzerland. „Die Unterstützung des Fertility Bus ermöglicht es uns, Wissenschaft mitten unter die Menschen zu bringen und einen direkten, konstruktiven Dialog mit medizinischen Fachkräften zu fördern. Wir sind überzeugt, dass ein offener und angstfreier Austausch über Fruchtbarkeit heute essenziell ist, um Menschen dabei zu helfen, ihre Zukunft mit mehr Gelassenheit und Wissen zu planen – frei von Unsicherheiten und Mythen, die dieses Thema nach wie vor umgeben.“

Offen über Fruchtbarkeit zu sprechen bedeutet nicht, bereits alle Antworten zu haben, sondern zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Fragen zu stellen. Mit dem Engagement für den Fertility Bus trägt IBSA Switzerland dazu bei, Informationen zur reproduktiven Gesundheit zugänglicher zu machen und einen offenen Dialog für bewusste Entscheidungen in der Familienplanung zu fördern.